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Da im allgemeinen noch sehr wenig über Autismus bekannt ist, hoffe ich mit diesem Bericht ein wenig Aufklärungsarbeit leisten zu können.
Autismus bedeutet, Isolierung des Ich´s, Sich zurückziehen in eine eigene innere Welt.
Durch diese Isolation ist es sehr schwer einen Kontakt mit Autisten
aufzubauen. Sie spielen meist für sich allein und können sich
stundenlang mit einem einzigen Gegenstand beschäftigen.
Oft leiden sie unter Wahrnehmunsstörungen und können Imformationen
aus ihrer Umgebung nicht so wie andere Kinder verarbeiten.
Dadurch reagieren sie oft ängstlich auf gewisse Situationen, Gegenstände,
Geräusche oder Farben, was für uns teilweise sehr schwer nach
zu vollziehen sind.
Unsere Tochter Nadine zum Beispiel reagierte eine ganze Zeit überängstlich
auf die Farbe Orange. Wenn sie einen Müllwagen, der ja eine Orange
Farbe hat sah, blieb sie abrupt stehen und fing vor lauter Angst an zu
zittern.
Weiterhin ist es für Autisten schwierig Gefahren richtig einzuschätzen.
Autisten fällt es schwer, sich durch verbale Kommunikation mitzuteilen,
da die Sprachentwicklung gar nicht oder erst sehr spät einsetzt.
Auf Fragen kommen oft keine Antworten, sondern die Fragen werden einfach
wiederholt. Sprechen sie von sich selbst, ist es immer in der Du–Form.
Viele dieser Kinder oder auch Erwachsenen können sich über gestützte Kommunikation ihrer Umgebung mitteilen, d. h. sie schreiben auf einem Computer oder einer Schreibtafel und werden dabei von einer ihnen vertrauten Person gestützt.
Diese Methode wird oft angezweifelt, aber wer einmal mit Hilfe dieser
Methode mit einem Autisten "geredet" und gemerkt hat, wie dankbar sie sind,
sich auf diese Weise mitteilen zu können, bei dem werden alle Zweifel
verschwinden.
Auch unsere Tochter Nadine teilt sich über über gestützte Kommunikation mit.
Ich habe sie gebeten ihnen, Autismus aus ihrer Sicht zu erklären:
Hallo ihr da gestüzte nadine schreibt im computer
total gut rufen: loest euch von angst wir sind klug aber gefangen
im
koerper.
gesagt mutti ich ruf auf zum aufklären
zukunft ruft in euch wissen in total gut bescheid über autismus.
Herzlich dank für euer zuteilen interesse.
Innigen gruß nadine
Vielen Dank an Moni + Dirk
Fragen bitte direkt an Familie Metz!!!
Hallo, ich habe einen 18 jährigen Sohn mit autistischen Symptomen.
Wwer
hat Erfahrung mit der Eingliederung in das berufliche Leben und einem
ständigen Betreuer für den Autisten?
In zwei Jahren wird mein Sohn aus der Schule entlassen. Ich möchte
ihn
mit einem Betreuer in einem Betrib eine Lehre erlernen lassen. Wer
hat
Ahnung über Behördengänge und welche Schritte ich unternehmen
muß?
Vielen Dank, Constanze Dean
Hallo,
unsere Zwillinge(7
Jahre) sind Autisten. Wir haben uns hier unten am Bodensee als Eltern organisiert
und einen Verein
"Zentrum für AUTISMUS" gegründet.
Unser Zentrum
wird im Frühjahr 2001 eröffnet. Unser
Internat für
autistische Kinder und Jugendliche, umfasst 8 Plätze, aufgeteilt in
2 Wohngruppen.
Einige Plätze
sind noch nicht vergeben.
Infos sind unter
Tel:08389-983141 zu bekommen. Mit unserem Internat wird auch unser Kurzzeitpflegehaus
und eine AUTISMUS-AMBULANZ
eröffnet. Bei der Kurzzeitpflege ist Rooming-in möglich(Eltern
können
auf dem Gelände
Urlaub machen.) Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit mit allen Eltern
und Selbsthilfegruppen.
Ich suche Informationen zum Thema AUTISMUS.Koennte mir mal jemand helfen?
Wie Kinder das Denken entdecken, Astington, Janet W Ernst Reinhardt Verlag · 2000 Aus dem Inhalt:
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Die Autorin: Janet W. Astington, Assistant Professor
an der Fakultät für Erziehung des Institute of Child Study, University
of Toronto. Die ehemalige Botanikerin und Lehrerin wandte sich dem Studium
der Erziehungswissenschaften zu, als sie nach der Geburt ihrer beiden Töchter
deren kognitive Entwicklung miterlebte und beobachtete.
Reinhardt,
München (hier geht es zum Verlag)
ISBN 3-497-01526-1
Letzte Änderung:05.03.99, Eva+Thorsten Krian