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Im Babymassagekurs wurde das Babyschwimmen vorgestellt. Es handelt sich nicht um "tauchen", sondern Mama/Papa bekommen gezeigt, wie man/frau das Kind im Wasser richtig hält.Der Badekurs wurde von Petra Herberg (Krankenschwester) und Doris Schiller
(Hebamme) im Lehrschwimmbecken des St.Rochus-Krankenhauses in Dieburg abgehalten. In diesem Krankenhaus ist Jule auch zur Welt gekommen.
Im folgenden will ich kurz den Ablauf des "Badetages" schildern.
Zuerst umziehen. Als erstes die Kinder bis auf den Body ausziehen, um sie vor einem Hitzestau zu schützen. Denn in den Umkleidekabinen ist es schön warm, eine gute Temperatur für Babies.
Dann haben die Mutties sich umgezogen. Oft waren auch mal die Papies oder Omas dabei, und dies ging ohne Probleme.
Im Schwimmbad waren dann Wickeltische aufgestellt. Wir haben unseren Nachwuchs den Body ausgezogen und ein Frotteehöschen angezogen. Hauptsache ein Höschen, das dient dem Auffangen von "größeren Geschäften". Ein Pipi in das Wasser ist hier nicht schlimm, weil das Pipi zum einen steril ist und zum anderen das Wasser gründlich umgewälzt wird.
Dann wurde geduscht. Jule hatte noch nie Angst vor Spritzwasser und hat schon beim Duschen gelacht. Für weniger Abenteuerlustige Kinder standen kleine Schüsseln bereit: Wasser rein und das Kind damit naßgemacht. Die Duschen haben auch normale Einhand-Mischbatterien, d.h. man kann sich das Wasser selbst temperieren und muß auch nicht immer wieder auf den Knopf drücken, damit neues Wasser kommt.
Und ab in das nasse Vergnügen (immer gut warm ca. 34 Grad):
Jetzt wurde uns gezeigt, wie wir die Kinder halten sollen. Alle Lagen, auf dem Bauch, auf dem Rücken. Wir haben gesungen, gelacht, Wasserball gespielt und (meistens) hatten alle Kinder einen Riesenspaß.
Wie die Griffe zum Halten im Einzelnen sind, wäre hier zu schwer zu beschreiben. Ihr könnt Sie allerdings im Buch von Gabriele Zeiß "Babyfitneß - Massage, Spiele, Gymnastik und Schwimmen für Kinder im 1. Lebensjahr" nachlesen.
Unser Schwimmkurs wurde nach diesem Buch abgehalten. Beide "Schwimmlehrerinnen" haben die Kurse bei Fr. Zeiß besucht und auch an Fortbildungen teilgenommen.
Das Schwimmen hat so ca. 20 Minuten gedauert. Danach wollte Jule relativ schnell gestillt werden, sie war immer sehr hungrig nach dem Schwimmen. Und müde..... Keine 2 Minuten im Auto und meine kleine Wasserratte hat geschlafen.
Für Jule war das Schwimmen immer eine Freude. Sie hat gestrampelt und geplanscht und gelacht. Gerade vor 4 Wochen haben wir diesen Kurs noch mal gemacht. Nicht um die Griffe noch mal zu lernen, die kennen wir noch, aber das Schwimmen mit anderen kleinen Kindern ist in der Gruppe einfach schöner als im Schwimmbad am Warmbadetag.
Aus diesem Kurs hat sich jetzt auch eine kleine Gruppe gefunden. Wir gehen einmal die Woche in den Nachbarort zum Schwimmen am Warmbadetag.
Ich und vor allem Julchen, wir können das Babyschwimmen nur empfehlen. Die Kinder können sich im Wasser gut bewegen, das Strampeln fällt leichter durch den Wasserauftrieb. Ich hatte auch das Gefühl, daß sich Jule an das "Schwimmen im Mutterleib" erinnert. Selbst als sie aus Versehen einmal tauchte, hat sie nicht geweint.
Wer gerne mehr über unsere Wasserspiele wissen möchte, kann mich gerne anmailen:
Susanne
Dieter-Moeller@t-online.de
Tips oder weitere Infos bitte an Eva und Thorsten Krian.
Letzte Änderung:01.12.97, Eva+Thortsen Krian